Ein schöner Baum hängt nicht von der Menge des Schmucks ab, sondern von Reihenfolge und Proportion. In der richtigen Abfolge bekommt der Baum Tiefe und wird gleichmäßig, ohne kahle Stellen.
Wir führen Sie durch die Schritte, von der Lichterkette bis zur Spitze, damit die Arbeit dieses Jahr leicht fällt und das Ergebnis schön wird.
1. Die Lichterkette zuerst
Bringen Sie das Licht immer vor dem Schmuck an. Am leeren Baum lässt es sich leicht gleichmäßig verteilen, zwischen den Kugeln kaum noch.
Wickeln Sie das Licht nicht waagerecht um den Baum, sondern führen Sie es senkrecht von oben nach unten. So entstehen keine waagerechten Streifen, und die Beleuchtung gibt dem Baum Tiefe.
Führen Sie einige Stränge auch ins Innere der Zweige, nicht nur an die äußeren Spitzen. Abends scheint der Baum dann von innen zu leuchten.
Die Menge richtet sich nach der Höhe: Ein Baum mit 180 cm braucht etwa 15 bis 20 Meter, einer mit 210 cm 20 bis 25, einer mit 230 cm 25 bis 30 und einer mit 300 cm 40 bis 50 Meter. Warmweiß ergibt das eleganteste Bild. Mehr dazu: Wie viele Meter Lichterkette ein Weihnachtsbaum braucht.
2. Zuerst der große Schmuck
Die größeren Kugeln geben dem Baum Charakter, beginnen Sie also mit ihnen. Verteilen Sie sie gleichmäßig über den ganzen Baum und setzen Sie einige tiefer zwischen die Zweige, nicht nur an den äußeren Rand. So bekommt der Baum Tiefe und wirkt nicht flach.
Danach folgt der mittelgroße Schmuck, zum Schluss füllen die kleinen Stücke die Lücken. Erst die Mischung der Größen lässt den Baum wirklich voll wirken.
3. Bänder und Schleifen mit Bedacht
Ein breiteres Samtband oder einige größere Schleifen geben mehr Charakter als viele kleine Anhänger. Nicht jeder Zweig braucht eine: Einige bewusst platzierte Stücke wirken eleganter.
Sie können das Band locker in Bögen zwischen den Zweigen führen oder es an einigen Punkten zu Schleifen raffen. Samt in Bordeaux, Dunkelgrün oder Champagner wirkt an einem dunkelgrünen Baum besonders schön.
4. Die Spitze und der letzte Blick
Die Spitze kommt zuletzt. Ein Stern oder eine schlichte Spitze schließt den Baum nach oben ab.
Treten Sie zum Schluss ein paar Meter zurück und betrachten Sie den Baum. Von dort sehen Sie, wo kahle Stellen geblieben sind, und ergänzen dort noch einen Schmuck. Aus der Nähe lassen sich Proportionen schwer beurteilen, aus der Ferne leicht.
5. Lassen Sie den Baum sichtbar bleiben
Einen schönen, natürlich geformten Baum muss man nicht völlig zudecken. Ist die Zweigstruktur für sich genommen schön, hebt der Schmuck sie hervor, statt sie zu verbergen.
EternaPine Bäume werden mit dichten, naturgetreuen Zweigspitzen gefertigt, stehen also auch unbeschmückt für sich und werden mit wenigen gut gewählten Stücken richtig festlich. Zu Farben und den Richtungen dieses Jahres: Weihnachtsbaum Trends 2026.
Welche Höhe sollten Sie wählen?
Die Proportionen stimmen, wenn zwischen Spitze und Decke 20 bis 30 cm bleiben. In einem Wohnzimmer mit 250 bis 270 cm Raumhöhe ist meist ein Baum mit 210 bis 230 cm die richtige Wahl. Ausführlicher Ratgeber: Welche Größe der Kunstbaum haben sollte.
Das Schmücken ist eine der schönsten gemeinsamen Beschäftigungen an einem Dezemberabend. In der richtigen Reihenfolge wird das Ergebnis zum Mittelpunkt des wichtigsten Abends im Jahr.